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Der Schutz für Umwelt und Geldbeutel -
Energieberatung bei Plum & Schlemmer

Team von Plum & SchlemmerIn Zeiten des Klimawandels wird es immer wichtiger, auf seine Umwelt zu ­achten. Dass man dabei aber auch noch bares Geld sparen kann, wissen nur die Wenigsten. Das Architekturbüro Plum & Schlemmer zeigt wie es geht. Durch eine Energieberatung kann jeder bei sich zu Hause prüfen, wo man Energie und damit auch Kosten einsparen kann.

In der Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt die Bundesregierung bautechnische Standardanforderungen für Neubauten und die Modernisierung von Gebäuden vor. Angestrebtes Ziel ist es, die Energiebilanz der einzelnen Haushalte zu verbessern und damit auch etwas für den Klimaschutz zu tun. Am 1. Oktober 2009 trat nun die neue EnEV in Kraft. Diese ­Neuregelung bietet für das Architekturbüro Plum & Schlemmer Anlass dazu, noch aktiver Aufklärungsarbeit zum ­Thema Energiesparen zu leisten.

„In den Köpfen vieler Menschen ist fest verankert, eine Energieberatung sei verschwendetes Geld. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Durch eine solche Beratung und die eventuell folgenden Sanierungsarbeiten am Gebäude kann man bereits nach kurzer Zeit eine Menge Geld einsparen. Man muss immer bedenken, dass man durch energieeffizientes Sanieren auch unabhängiger wird vom ständigen Auf und Ab der Energiepreise", erklärt Otmar Schlemmer, Architekt und Energieberater bei Plum & Schlemmer.

Eine Beratung für ein Ein- oder Zweifamilienhaus kostet 833 Euro. Nach Abzug der Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die sich auf 300 Euro belaufen und der Fördermittel der Mainzer Stiftung für ­Klimaschutz und Energieeffizienz in Höhe von 200 Euro, muss der einzelne Haus­besitzer nur noch 333 Euro selbst tragen. Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für die eventuelle Modernisierung des Gebäudes. „Diese Kosten mögen dem ein oder andern immer noch zu hoch erscheinen, aber ein energieeffizientes Gebäude spart nicht nur Energie, sondern besitzt auch einen höheren Marktwert. Außerdem gibt es vielseitige Möglichkeiten, staatliche Zuschussgelder und zinsgünstige Darlehen für eine energetische Gebäudesanierung in Anspruch zu nehmen", gibt Wilma Schlemmer zu bedenken. Wie sie für die sicherlich erforderliche Baubegleitung bis zu maximal 2.500 Euro an weiteren Zuschüssen erhalten können, erläutert ihnen das Energieberaterteam.

„Grundsätzlich ist eine Beratung für jeden interessant, der Energie sparen möchte. Leute, die in einem älteren Gebäude wohnen, sollten in jedem Fall über eine Beratung nachdenken. Diese umfasst eine Vor-Ort- Bestandsaufnahme und zeigt gleichzeitig die unterschied­lichen Möglichkeiten zur energetischen Sanierung auf", erläutert Otmar Schlemmer. In einem neu eingerichteten Büro bieten die Energieberater von Plum & Schlemmer, Bettina Grabs, Bruno Swo­boda und Otmar Schlemmer, ab dem 1. Dezember 2009 anschauliche Informationen rund um das Thema Energiesparen. „In diesem neuen Büro wollen wir inter­essierten Kunden unter anderem die Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage demonstrieren oder einmal erklären, wie ein Wärmedämm-Verbundsystem funktioniert. Wir finden es wichtig, dass unsere Kunden rundum gut informiert sind. Das erste Beratungsgespräch bieten wir deshalb auch kostenlos an", erklärt Otmar Schlemmer, „für die Zukunft planen wir auch die Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben, die ebenfalls in der Sparte energiesparendes Bauen oder Sanieren tätig sind. Wichtig ist uns dabei allerdings, dass wir selbst gewerbeunabhängig bleiben. Die Frage, die sich die Leute ­stellen sollten, ist: Wie spare ich Geld ein? Wir zeigen ihnen mit der Energieberatung welche Maßnahmen am sinnvollsten sind und helfen ihnen bei der Durchführung."

Wer sich für einen Beratungstermin interessiert, findet von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00, nach vorheriger Terminvereinbarung, in der Wilhelmsstraße 22 mit dem Architekturbüro Plum & Schlemmer einen kompetenten Ansprechpartner. (Barbara Benz)


Johanniter empfehlen Influenza-Impfung

Influenza-ImpfungDie „Schweinegrippe"- Pandemie beunruhigt viele Menschen in Deutschland, über Risiken und Nutzen geplanter Massenimpfungen wird derzeit heftig diskutiert. Während es in Deutschland aber bisher nur einen Todesfall gab, der möglicherweise im Zusammenhang mit einer „Schweinegrippe"-Infektion steht, sterben jährlich tausende Bundesbürger an den Folgen einer „saisonalen Influenza", also der jährlich wiederkehrenden Grippewelle in den Wintermonaten.

"Viele dieser Todesfälle könnten verhindert werden, steht doch jedes Jahr ein neu entwickelter und gut verträglicher Impfstoff gegen die ‚normale' Grippe in ausreichender Menge zur Verfügung", erklärt Prof. Dr. Horst Wilms, Bundesarzt der Johanniter. „Der Zeitpunkt, sich ­impfen zu lassen, ist im Oktober besonders günstig, weil der Organismus noch nicht so häufig gegen Schnupfen ankämpfen muss wie im Winter. Er kommt deshalb besser mit den abgeschwächten Viren des Impfstoffs zurecht", so Wilms.

Etwa zwei Wochen nach der Impfung hat sich der vollständige Schutz gegen die erwarteten Grippeviren aufgebaut. Danach verringert sich die Gefahr einer Ansteckung mit der saisonalen Influenza um bis zu 70 Prozent, eine Grippe-Erkrankung mit Todesfolge sogar um 90 Prozent.

„Besonders über 60-Jährige und Menschen mit chronischen Erkrankungen und solche mit einer Abwehrschwäche sollten sich impfen lassen. Sehr empfehlenswert ist dies ebenso für alle, die im medizinischen Bereich tätig sind", rät Professor Wilms. Auch wer mit vielen Menschen Kontakt hat sollte sich bei seinem Hausarzt kostenlos die Spritze geben lassen.

Für Allergiker ist eine Impfung nur dann bedenklich, wenn sie unter einer Hühnereiweiß-Allergie leiden. Denn zur Impfherstellung werden befruchtete ­Hühnereier verwendet.

Bei Kindern gilt es, zu differenzieren: „Für normal entwickelte Kinder ist die Impfung kein Muss", sagt der Bundesarzt der Johanniter. Zwar erkranken Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter häufig an Erkältungen und Infektionen. Aber das noch nicht voll ausgereifte Immunsystem der Kinder muss auch trainiert werden. Anders sieht es bei Kindern aus, die ein Grundleiden haben und damit stärker gefährdet sind. „Für diese Kinder ist der Grippeschutz sehr wichtig."
(Susanne Schöpe)

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